Pasta mit cremiger Brokkolisoße

Brokkoli – ein absolutes Superfood. Ob Krebsprävention, Herzgesundheit, Verdauungsfördernd oder Immunsystemstärkend – Brokkoli gehört zu den gesündesten Gemüsesorten und bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile, weswegen es in jeden Familienspeiseplan gehören sollte.

Das Ruckzuck Gesund-Rezept für die gesamte familie

Du wünscht dir auch, dass dein Kind endlich mehr Gemüse isst, als immer nur Gurke und Paprika? Dann habe ich hier das perfekte Rezept für die gesamte Familie.

Du brauchst:

  • 1 Brokkoli
  • 2 EL Cashewmus
  • 4 EL Hefeflocken
  • 80 ml Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer und Ahornsirup

Und so geht’s:

Den Brokkoli in kleine Stücke schneiden und für ca. 40 Minuten liegen lassen. Den Brokkoli nun für 8 Minuten dampfgaren oder in einem Topf mit Wasser für 5 Minuten köcheln. Den fertig gegarten Brokkoli in einen Mixer geben. Wenn vorhanden 2-3 EL vom Kochwasser mit in den Mixer geben, es ist voll mit Vitaminen und Nährstoffen. Nun das Cashewmus und die Kokosmilch dazugeben und alles cremig mixen. Die Brokkolisoße in einen Topf geben, mit Salz, Pfeffer und Ahornsirup abschmecken und aufkochen lassen. Das Cashewmus führt dazu, dass die Soße leicht andickt und zart cremig wird. Im Anschluss die Soße etwas abkühlen lassen. Nun die Hefeflocken unterrühren.

Fertig ist eine super köstliche Soße, die sich hervordrang für alle Sorten von Pasta eignet.

Tipp: Ich schneide den Brokkoli immer direkt nach dem Einkauf und bewahre ihn bis zur Verwendung im Kühlschrank auf. So habe ich ihn immer vorberietet.

Wozu die 40 Minuten Wartezeit nach dem Schneiden?

Brokkoli gehört zur Familie der Kreuzblütler – mit der richtigen Zubereitung werden sie noch gesünder.

Was genau macht Kreuzblütler so gesund?

Kreuzblütler enthalten den sekundären Pflanzenstoff Glucosinolate. Glucosinolate haben laut Studien eine chemopräventive Wirkung, eine schützende Wirkung vor der Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes Mellitus Typ II. Um die volle Kraft der Glucosinolate zu nutzen, ist es von Vorteil die Zubereitungsmethoden zu beachten. Der sekundäre Pflanzenstoff stellt gemeinsam mit den Myrosinase-Enzymen die sogenannten ITC’s her (Isothiocyanate). Dies passiert immer dann, wenn beide Stoffe in Verbindung kommen.
Das Myrosinase-Enzym ist hitzelabil, d.h. es wird beim Kochen deaktiviert, so dass keine ITC’s mehr gebildet werden. Also müssen die ITC’s (hitzestabil) im Vorfeld gebildet werden.

3 einfache Möglichkeiten

Um den größtmöglichen gesundheitlichen Vorteil zu erzielen, empfehlen sich 3 Zubereitungsmethoden:

1. Rohverzehr
Durch das Kauen wird die Zellwand durchtrennt, so dass die Glucosinolate mit dem Myrosinase-Enzym in Verbindung kommen und ITC’s gebildet werden.
2. Hacken und Warten
Nach dem Schneiden dauert es ungefähr 40 Minuten, bis sich die ITC’s bilden, hierbei einfach etwas Zitronensaft oder auch Essig über das Kreuzblütler Gemüse träufeln. Im Anschluss wie gewohnt z.B. dünsten.
3. Externe Enzyme hinzufügen
Zum gekochten Kreuzblütler einfach eine kleine Menge Rohes hinzugeben und schon Verbinden sich das Enzym und die Glucosinolate durch das Kauen miteinander.

Welches Gemüse zählt zu den Kreuzblütlern?
  • Brokkoli
  • Blumenkohl
  • Rot- und Weißkohl
  • Grünkohl
  • Chinakohl
  • Rosenkohl
  • Radieschen
  • Senf(Blätter)
  • (Brunnen)Kresse
  • Kohlrabi
  • Rucola

Es lohnt sich also, auf die Zubereitungsmethode von Kreuzblütlern zu achten. Aber stress dich nicht. Auch, wenn du es mal zeitlich nicht schaffst, darauf zu achten, sind Brokkoli, Blumenkohl und all die anderen Kreuzblütler immer noch sehr gesund und sollten mehrmals die Woche auf unserem Speiseplan stehen.

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